Wie motiviere ich mein Kind?

 

Wie motiviere ich mein Kind?

Viele Blog-Artikel, die ich in letzter Zeit gelesen habe, nahmen primär Bezug auf extrinsische Motivation - also was Eltern aktiv tun können, um ihr Kind zu motivieren.
In diesem Blog soll es vielmehr um die Entwicklung einer intrinsischen Motivation Ihres Kindes gehen. Dennoch können Sie als Elternteil Ihrem Kind sehr aktiv zur Seite stehen.
Im Wesentlichen gibt es 3 Bereiche, wo Ihr Kind Unterstützung brauchen könnte. Im Folgenden verwende ich öfter den Begriff 'Kind' altersunabhängig. Alle folgenden Punkte gelten für Grundschüler wie Abiturienten gleichermaßen.

 

1. Das Setup


Grundsätzlich lässt sich der Aufbau einer starken Motivation durch 3 wesentliche Punkte erreichen. Zuallererst brauchen wir ein vernünftiges 'Setup'. Das sind die Grundparameter, ohne die der Aufbau einer nachhaltigen Motivation nicht funktionieren kann.
 

- Die Zielsetzung -
In der weltweit größten Studie zum Thema Erfolg hat Napoleon Hill über 25.000 Lebensläufe untersucht. Darunter viele bekannte Namen wie Roosevelt, Ford, Edison und Rockefeller. Neben den bekanntesten Unternehmern und Politikern waren aber auch Spitzensportler und führende Wissenschaftler Teil der Studie. Dass er viele international bekannte Größen als Teil seiner Studie persönlich kennenlernen durfte, sei hier nur am Rande erwähnt. Es ging letztlich darum herauszufinden, was die Essenz für Erfolg - unabhängig vom Tätigkeitsbereich - ist. Dabei kam Napoleon Hill zu dem Ergebnis, dass eine klare Zielsetzung und Ausdauer die Basis für jeden Erfolg ist.

Die meisten Schüler starten in das Schuljahr, ohne sich Gedanken zu machen, welche Note in welchem Fach erreicht werden soll, also ohne konkrete Ziele.

Oft habe ich den Satz gehört "Ich möchte in Englisch besser werden". Auch das ist keine gute Zielsetzung. Ein Ziel sollte stets "SMART" formuliert sein, also spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Die gewünschte Mathenote im Jahreszeugnis ist ein guter Anhaltspunkt für eine sinnvolle Zielsetzung. Sobald das Ziel klar ist, sollte man es in Zwischenziele unterteilen. Wie eine sinnvolle Zielsetzung mit Zwischenzielen, also ein Zielsystem, aussehen kann, erfahren Sie in meinem hier verlinkten Gratisseminar. Eine starke Zielsetzung klärt in den meisten Fällen auch 'das Warum' und sorgt so unweigerlich für Motivation. Denn das 'Erreichen wollen' von Zielen bezeichnet man als Motivation. Als Elternteil können Sie Ihr Kind bei der Entwicklung einer Zielsetzung unterstützen.
 

- Die Lerntypbestimmung -

Es gibt aber noch einen zweiten, wichtigen Punkt, der im Setup enthalten ist. Die Bestimmung des Lerntyps Ihres Kindes. Insgesamt gibt es 4 Lerntypen (visuell, auditiv, kommunikativ und motorisch). Wenn Schüler nach ihren Lerntypen lernen, sind sie sehr viel konzentrierter und aufnahmefähiger. Sie finden entweder im Internet oder in meinem Gratisseminar eine fundierte Lerntypbestimmung, die Sie mit Ihrem Kind durchführen können. Ebenfalls bekommen Sie im Gratisseminar Tipps und Hinweise, wie Sie die einzelnen Lerntypen fördern können.

 

2. Motivation vs. Organisation


Es ist leider ein Trugschluss bzw. ein Irrglaube, dass man Motivation 'anknipsen' kann. Motivation ist vielmehr ein Prozess, der sich entwickelt und durch Erfolgserlebnisse 'beflügelt' wird. Daher ist "Motivation vs. Organisation" so zu verstehen, dass eine strukturierte Organisation zunächst wichtiger ist als Motivation. Denn eine strukturierte Organisation erleichtert das Lernen, sorgt für erste Erfolgserlebnisse und macht somit den Weg für die Entwicklung von Motivation frei.
Was bedeutet das jetzt konkret? Im Wesentlichen schauen wir uns den Arbeitsplatz und das Zeitmanagement Ihres Kindes an.
 

- Der Schreibtisch -

Der Schreibtisch, besser gesagt der Arbeitsplatz, ist der Ort, wo Hausaufgaben erledigt werden und auf Prüfungen gelernt wird. Befindet sich zu viel auf dem Schreibtisch - vor allem Dinge, die dort nicht hingehören - sind Schüler leichter abgelenkt. Gleichzeitig ist effektives und motiviertes Lernen schwierig, wenn wichtige Lern- und Arbeitsmaterialien fehlen.

Es gilt die Grundregel: Nur das auf dem Schreibtisch, was man gerade braucht.

Möchte man die Mathehausaufgabe erledigen, sollten sich auf dem Schreibtisch das Mathebuch, Matheheft, Geodreieck, Kugelschreiber, Bleistift, etc. befinden. Das Erdkundebuch oder ein Vokabelheft sollten zu dieser Zeit nicht auf dem Schreibtisch liegen.
 

Smartphone am Schreibtisch, ja oder nein?

Studien haben gezeigt, dass die Konzentration / Effektivität um bis zu 25% abnimmt, wenn ein eingeschaltetes Handy am Schreibtisch liegt oder sich in der Hosentasche befindet. 25%!
Als Elternteil könnten Sie versuchen, einen Weg zu finden, dass Kinder ihr Smartphone beim Lernen ausschalten, noch besser in einem anderen Zimmer liegen haben.
 

- Das Zeitmanagement -

Mindestens so wichtig und ebenfalls Teil einer 'sauberen' Organisation ist das Zeitmanagement.

Alle 60 bis 90 Minuten sollten sich Schüler eine kurze Pause gönnen. Ein Punkt, den erstaunlich viele Schüler nicht berücksichtigen. Könnte man doch meinen, dass 'Pause machen' angenehm ist, zeigt sich im Alltag, dass viele Schüler lieber alles am Stück abarbeiten, um den 'Lernprozess' nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Dabei bleiben Konzentration und Aufnahmefähigkeit oft auf der Strecke.

Ein Lernplan wird in meinen Augen gerne überbewertet, da Lernpläne in die Zukunft gerichtet oft nicht praktikabel sind bzw. zu wenig auf aktuelle Geschehnisse aus dem Schulalltag eingehen können. Statt sich also in den Details eines Lernplans bzw. dessen Einhaltung zu verlieren, ist es ratsamer, feste, wöchentliche und unverhandelbare Lernzeiten zu etablieren.
Ähnlich wie das Fußballtraining am Dienstag um 18 Uhr auch im Wochenplan fest verankert und unverhandelbar ist.

An dieser Stelle gäbe es noch eine Vielzahl weiterer Tipps, für die ich aus Platzgründen gerne auf mein Gratisseminar verweisen möchte. Ebenfalls erfahren Sie dort, wie Sie feste Lernzeiten konkret im Wochenplan Ihres Kindes verankern können.
 

3. Erfolgserlebnisse


Wie in diesem Blog schon erwähnt, lässt sich eine nachhaltige Entwicklung von Motivation nur durch Erfolgserlebnisse erzielen. Oder andersherum formuliert: Ohne Erfolgserlebnisse wird jede noch so große Motivation irgendwann erstickt.

Dabei lassen sich Erfolgserlebnisse durchaus planbar erzielen. Genau darum, soll es in diesem Abschnitt gehen. Das Erreichen von PLANBAREN Erfolgserlebnissen.

Erfolgserlebnisse sind dabei keineswegs nur die Noten in Klausuren. Sondern alle Erfahrungen bis dahin können bereits mit Erfolgserlebnissen verbunden sein. Das korrekte Ergebnis in einer Matheaufgabe, eine richtige Hausaufgabe, etwas im Unterricht verstehen, ein Lob vom Lehrer, aber auch sämtliche Noten (mündlich oder schriftlich) können Erfolgserlebnisse sein.
 

- Planbare Erfolgserlebnisse erzielen -

Wie haben wir laufen gelernt? Wir sind anfänglich sehr oft auf Knie, Hände und manchmal auch auf die Nase gefallen. Aber mit der Unterstützung unserer Eltern, haben wir im wahrsten Sinne des Wortes 'Schritt für Schritt' laufen gelernt. Der entscheidende Punkt an dieser Stelle war, dass wir nicht liegen geblieben sind.
Beim Lernen sind Schüler jeden Tag in einer sehr ähnlichen Situation. Der Unterschied ist, dass sie oft niemand an die Hand nimmt, wenn sie nicht weiter kommen.
Sicherlich kennen Sie das folgende beispielhafte Szenario:
Ein Schüler kommt bei den Mathe-Hausaufgaben nicht weiter. Im Regelfall wird dann das Schulbuch einfach zugeklappt und dem Lehrer am nächsten Tag berichtet, dass man die Hausaufgabe nicht verstanden hat.
Das Problem an dieser Stelle ist, dass mit einem Misserfolg aufgehört wurde, statt (ähnlich wie beim Laufenlernen) mit einem Erfolgserlebnis. Somit kann ein Schüler nicht besser werden, was der Ursprung für mangelnde Motivation und schlechte Noten ist.

Welche Möglichkeiten gibt es aber nun, wenn Ihr Kind beim Lernen in eine Sackgasse gerät?

Zunächst gibt es die Möglichkeit, die Lehrer am nächsten Tag in der Schule zu fragen. Das Problem hierbei dürfte sicherlich sein, dass dieses Vorgehen nur für punktuelle Fragen funktioniert und man wohl keine individuelle Betreuung vom Schullehrer erwarten darf/kann. Außerdem ist das Problem beim Erledigen der Hausaufgabe schließlich akut und sollte spontan gelöst werden können.

Natürlich hat ein Schüler immer die Möglichkeit Google oder YouTube zu fragen. Dort finden sich zu allen Schulthemen wertvolle Erklärvideos und Tipps. Hier eine klare Empfehlung meinerseits!

Wenn Dr. Google oder YouTube aber nicht weiterhelfen können bzw. die Probleme tiefergehend sind, bedarf es einer persönlichen Betreuung. Oft ist hier die erste Anlaufstelle der Freundeskreis bzw. Bekannte und Familie. Das ist allerdings mit Vorsicht zu genießen und kann unter Umständen mehr Schaden anrichten als helfen. Hierzu empfehle ich gerne meine kostenlose Checkliste,
wie man den richtigen Nachhilfelehrer findet.

Das bringt mich zum letzten Punkt. Die Wahrscheinlichkeit, Wissenslücken bei Ihrem Kind am nachhaltigsten zu schließen und gleichzeitig für bessere Noten zu sorgen, ist mit professioneller Nachhilfe-Unterstützung immer noch am größten. Ein erfahrener Nachhilfecoach erkennt schnell die bestehenden Lücken und ist mit den Anforderungen des aktuellen Schulstoffs vertraut. Somit ist er in den meisten Fällen der ideale Begleiter.

Während Schüler mithilfe von YouTube und Klassenkameraden eigenständig aktiv werden können, haben Sie als Elternteil die Möglichkeit, Ihr Kind durch professionelle Unterstützung zu fördern. In jedem Fall sollte eine Lerneinheit stets mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen werden. Mit unserer Nachhilfe können wir auf jeden Fall Ihr Kind professionell unterstützen. Nutzen Sie dazu gerne unsere kostenlose Beratung.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass sich insbesondere dann ein nachhaltiger Erfolg einstellen wird, wenn möglichst alle der 3 genannten Punkte (Setup, Organisation, Erfolgserlebnisse) kontinuierlich im Alltag eingebunden werden.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind alles Gute.

Ihr Nick Klupak

 

In meinem kostenlosen Online-Training erfahren Sie ...

3-Schritte-Fahrplan

Die 3 essentiellen Schritte für mehr Motivation und Ausdauer beim Lernen - auch wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn gerade in einem Motivationstief steckt!

 

Feste Lernstruktur

Wie Ihr Kind in eine feste und starke Lernstruktur kommt.
 

Dauerhafte Motivation

Mit welchen Strategien man es schafft, eine dauerhafte und starke Motivation aufrecht zu erhalten!
 

Hi, ich bin Nick

Und ich habe gute Neuigkeiten: Motivation ist kein Hexenwerk! 

Ich selbst stand in der 9. Klasse auf einer 5 in Mathe. Am Ende der 10. Klasse hatte ich eine 2 im Zeugnis stehen. Heute weiß ich, dass die Entwicklung einer starken Motivation und die Optimierung der Lernstrategien meine Noten dauerhaft verbesserten. Später habe ich sogar Mathematik studiert und 2009 AKADEMUS gegründet. Heute gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungen an Schüler und Eltern weiter.

In meinem kostenlosen Online-Training erfahren Sie meinen 3-Schritte-Plan, wie man motiviert lernt und seine Noten nachhaltig verbessert.

Ich wünsche viel Freude mit meinem Seminar und #FettePunkte.

Nick Klupak

Erfolgsstorys

Das Online-Training war der Hammer! Solche Insidertipps würde ich von der Schule auch gerne mal bekommen ... Danke für alles :-)

Extrem viele gute Tipps. Hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt.


Anrufen

WhatsApp